CurrencyFair

Auslandsüberweisungen mit CurrencyFairIn den letzten Jahren haben sich zahlreiche Anbieter auf dem Markt etabliert, die mit neuen Methoden den klassischen Banken und Geldwechsel-Instituten einen Teil des Geschäfts streitig machen wollen. Einer der innovativsten Anbieter in diesem Zusammenhang ist der Online-Anbieter CurrencyFair aus Irland.

Wie funktioniert CurrencyFair?

Wer heute Geld wechseln möchte, geht in der Regel zu seiner Bank. Dort erhält er dann gegen eine Gebühr und zu einem festgelegten Wechselkurs die neue Währung. Beispielsweise für Euro die kroatische Kuna. Gleichzeitig gibt es in Kroatien aber natürlich auch Menschen, die denselben Weg beschreiten, um für Kuna Euro zu erhalten. Die Banken kassieren als Zwischenhändler also zweimal Gebühren.

Deutlich günstiger wäre es hingegen, wenn die beiden Personen direkt ihre Währung austauschen könnten. Genau dies ist die Idee hinter CurrencyFair. Man spricht vom sogenannten Peer-to-Peer-Prinzip. Sollte sich kein Tauschpartner finden, führt CurrencyFair die Transaktion selbst durch – was mit leicht höheren Gebühren verbunden ist.

CurrencyFair Kosten

Welche Währungen können bei CurrencyFair gekauft werden?

Aktuell können bei dem Peer-to-Peer-Anbieter siebzehn Währungen gekauft und verkauft werden. Dies sind im Einzelnen:

  • EURO (EUR)
  • Pfund Sterling (GBP)
  • US-Dollar (USD)
  • Kanadischer Dollar (CAD)
  • Schweizer Franken (CHF)
  • Tschechische Krone (CZK)
  • Dänische Krone (DKK)
  • Hong Kong Dollar (HKD)
  • Ungarischer Forint (HUF)
  • Norwegische Krone (NOK)
  • Neuseeländischer Dollar (NZD)
  • Polnischer Zloty (PLN)
  • Schwedische Krone (SEK)
  • Singapur Dollar (SGD)
  • Südafrikanischer Rand (ZAR)
  • Dirham (AED)

Zu bedenken ist: Je öfter eine Währung gehandelt wird, desto wahrscheinlicher ist es, einen Tauschpartner zu finden.

Was kostet die Nutzung von CurrencyFair?

Wird direkt mit einem Nutzer in einem anderen Land getauscht, behält CurrencyFair eine Gebühr in Höhe von 0,25 oder 0,3 Prozent ein. Wie viel genau, hängt vom exakten Währungspaar ab. Wird der Tausch mit CurrencyFair direkt durchgeführt, kostet dies zwischen 0,4 und 0,6 Prozent der Tauschsumme. Hinzu kommt: Auszahlungen von Guthaben bei Currency Fair auf ein deutsches Konto kosten pauschal drei Euro. Insgesamt liegen die Kosten somit deutlich niedriger als bei klassischen Banken. Zumal CurrencyFair in der Regel auch den besseren Wechselkurs im Angebot hat.

Wie viel Erfahrung besitzt die Geldtransfer-Anbieter?

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2009 von Brett Meyers, Jonathan Potter, Sean Barrett und David Christian. Ein Jahr später ging die Webseite online und die ersten Transaktionen wurden durchgeführt. Im September 2015 kam schließlich noch eine App hinzu, die sowohl im App Store als auch bei Google Play verfügbar ist. Im Juni 2017 gab das Unternehmen bekannt bereits Wechselgeschäfte mit einem Gesamtwert von mehr als 4,8 Milliarden Euro durchgeführt zu haben. Zum selben Zeitpunkt beschäftigte der Geldtransfer-Anbieter 52 Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Irland und in den Zweigstellen in Polen, Australien und Großbritannien.

CurrencyFair Erfahrungen

Wie sicher ist die Nutzung von CurrencyFair?

Zwar wurde als Geschäftsform eine Ltd. gewählt – also das internationale Pendant zur GmbH. Dennoch kann das Angebot zum Geld wechseln und für Auslandsüberweisungen bedenkenlos genutzt werden. Denn als Finanzinstitution unterliegt das Unternehmen der strengen Kontrolle der Central Bank of Ireland. So muss – wie bei anderen Banken auch – ein Mindestkapital vorhanden sein. Die Kundengelder werden zudem auf separaten Konten verwahrt. Selbst wenn die Firma also in die Zahlungsunfähigkeit rutschen würde, könnten die Nutzer sich ihr Guthaben weiterhin auszahlen lassen. Vorgeschrieben ist zudem bei allen Datenübertragungen mindestens eine 256-Bit-Verschlüsselung. Alle eingegebenen Daten sind also vor dem Zugriff Dritter geschützt.

Wie registriere ich mich bei dem Anbieter von Geldtransfers?

Die Registrierung erfolgt ganz einfach online. Anschließend ist aber gesetzlich eine Identitätsprüfung vorgeschrieben. Diese ist unter anderem notwendig, um beispielsweise Geldwäsche zu unterbinden. Bei Privatkunden bedeutet dies, dass ein doppelter Nachweis erforderlich sein kann. Teilweise erfolgt die Prüfung voll automatisiert, teilweise sind aber auch zwei Arten an Dokumenten nötig:

  1. Eine Reisepassnummer zuzüglich eines dazugehörigen Identifikationsdokuments. Dies kann beispielsweise der Reisepass, der Personalausweis oder der Führerschein sein.
  2. Ein Adressnachweis: Hier muss ein Behördenschreiben vorgelegt werden, dass nicht älter als drei Monate ist und auf dem logischerweise die Adresse vermerkt sein muss.

Können auch Unternehmen CurrencyFair nutzen?

Besonders von den niedrigen Gebühren und den guten Wechselkursen profitieren Unternehmen, die regelmäßig Geschäfte im Ausland machen. Dafür ist allerdings die Registrierung eines Business Account notwendig. Grundsätzlich erfolgt dies ähnlich problemlos wie bei einem Privatkonto – allerdings müssen zusätzliche Nachweise erbracht werden. Die Nutzung der Geldtauschbörse bringt dafür aber eine Reihe weiterer Vorteile mit sich – etwa die Möglichkeit Lieferanten im Ausland direkt per Überweisung zu bezahlen. Eingenommenes Geld kann zudem dort geparkt werden und wird dann erst ausgezahlt, wenn der Wechselkurs gerade besonders günstig steht. Auf diese Weise lassen sich die Kosten und Risiken von Währungsschwankungen minimieren. Aus Sicht der deutschen Behörden ist die Nutzung zudem absolut legal.

Vergleich: Bank Austria vs. CurrencyFair

Überweisung von 1.000 € von Österreich in die USA. Offizieller Devisenwechselkurs zum Zeitpunkt des Vergleichs: 1 € = $1,186

Bank AustriaCurrencyFair
Spesen18,50 €*0 € für Neukunden, im Anschluss 3,44 €
Dauerbaldmöglichst1-4 Werktage
Wechselkurs1,1831,191
* Bei Überweisungen mit Banken können abhängig von der gewählten Spesenoption noch weitere Kosten entstehen.

Fazit: CurrencyFair bietet attraktive Konditionen

Insbesondere wenn regelmäßig Geld gewechselt wird, bietet sich der Service von CurrencyFair an. Denn es existiert eine Reihe an Vorteilen: So ist die Registrierung einfach möglich, die Kosten sind vergleichsweise niedrig und der Anbieter wird von den irischen Behörden streng reguliert. Allerdings nimmt diese Art des Geldwechselns und der Auslandsüberweisung auch vergleichsweise viel Zeit in Anspruch: Für eine Überweisung muss mit einer Bearbeitungsdauer von 24 bis 48 Stunden kalkuliert werden. Wer diese Zeit hat, für den ist CurrencyFair eine gute Lösung.

Mit einer Registrierung über diese Seite ist die erste Überweisung mit CurrencyFair kostenlos.

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